Über mich

Kurz und knapp

webdesign jukemedia jutta kemperle
Name Jutta Kemperle
Beruf Webdesignerin, Dipl.-Ing. Architektin
Familie verh., 1 Kind
Interessen Grafik, Gestaltung, Webdesign, Musik, Lesen, Kochen

Architektur

Nach dem Abitur entschied ich mich für ein Architektur Studium an der Uni-GH Siegen. Ich hatte es nicht leicht mit dieser Entscheidung, des eigentlich gibt und gab es immer viel zu vieles was mich interessiert. Aber zumindest wusste ich genau, dass ich nie Lehrer werden wollte und mit der Grammatik von Fremdsprachen stand ich immer auf Kriegsfuß.

In Stuttgart bekam ich dann meine erste Festanstellung als Architektin und arbeitete einige Jahre in der Stadterneuerung bei der Stadt. Die Architektur ist für mich immer noch einer der schönsten und vielfältigsten Berufe. Insbesondere das weite Feld der Stadterneuerung als auch die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden waren mein persönliches Steckenpferd. Für mich war und ist Architektur immer eine (Bau-)Kunst zum Wohle der Menschen, der mit seiner Umgebung in eine wechselseitige Beziehung tritt. Der Mensch prägt sein Umfeld, das Umfeld prägt den Menschen.

Familienzeit

Nach einem 4-jährigen Versuch Arbeit, Kind und Familie unter einen Hut zu bekommen, entschloss ich mich jedoch, entgegen aller gut gemeinten Ratschläge, meinen Job zu kündigen und meinen Gefühlen für mein Kind zu folgen. Über einen langen Zeitraum habe ich meine Rolle als ausschließliche Hausfrau und Mutter gut und gerne gelebt.

Meine Familienzeit war aber auch Freiraum für mich, denn an sich bin ich sehr ziel- und leistungsorientiert. Um meine Bildungsabschlüsse zu erreichen war einfach auch vieles auf der Strecke geblieben. Keine Zeit um den geradlinigen Pfad zu verlassen. Meine Familienzeit nutzte ich daher auch um selber neue Dinge auszuprobieren. Ich malte Aquarelle, nähte Waldorf-Puppen, stellte selber Schmuck her, lernte etwas Keyboard-spielen und entdeckte zusammen mit meinem Sohn die Welt neu. Ein 15-monatiges Weiterbildungsstudium in Sachen Altbausanierung war allerdings auch dabei.

Mein Mann

ist den vielen Talenten der meisten Ehemänner gesegnet, die immer rufen: “wo ist …?”, auch wenn sie mit der Nase davorstehen, die genausogut in einer Höhle hausen könnten, die sich für Autos und Fußball interessieren und die nicht gerne viele Worte machen. Mein Mann ist aber auch die Person, die mir seit 26 Jahren nicht von der Seite gewichen ist, in guten, wie in schlechten Zeiten. Der, der mich ausgehalten hat und der hier in meinem Büro für die Pflege und Aktualisierung meines Hardware-Equipments schon so manche Nachtschicht eingelegt hat und auf den ich mich immer verlassen kann. Danke.

Wie und warum ich Webdesignerin geworden bin:

Eines Tages stieß ich auf Ebay, ganz genau war dies am am 17.10.2001 und das war mein Ding. Es folgte die gründliche Entrümpelung unserer Wohnung und ich verkaufte so ziemlich alles was nicht niet- und nagelfest war. Allerdings war mir nach zwei drei Verkäufen klar, dass man für seine Produkte werben muss, dass die Anzeigen optisch und inhaltlich gut aufbereitet werden mussten, wenn man verkaufen will. Durch hartnäckiges Bohren und Nachhaken kam ich dann drauf, dass man seine Verkaufsanzeigen mit html gestalten kann. Ab diesem Zeitpunkt waren Waldorf-Puppen und Schmuckkreationen vergessen.

Das Thema Webdesign hat mich seither in seinen Bann und lässt mich nicht mehr los. Ein bisschen bedaure ich, dass ich in meinem Leben so einen großen Umweg gegangen bin um zum Webdesign und der Gestaltung von Medien zu kommen. Andererseits war es jedoch auch Grundlage um die technische Seite der Webseitenerstellung zu verstehen. Aber wie es heißt es doch so schön: Umwege erweitern die Ortskenntnis und schlussendlich ist auch die Architektur ein gestaltender Beruf, so dass ich weite Teile der Grundlagen durchaus recyclen konnte.

Heute bin ich technisch weit von meinen Anfängen entfernt, habe in professionelle Weiterbildung investiert und kann mittlerweile einige Jahre Erfahrung und auch schöne Projekte zurückblicken. Seit Anfnag 2006 biete ich meine Leistungen in Sachen Webdesign gewerblich an.

Was Architektur und Webdesign gemeinsam haben :

Architektur und Mediengestaltung haben mehr miteinander gemeinsam, als man gemeinhin glauben mag. In beidem geht es um Technik im Hintergrund und Gestaltung im Vordergrund. Die ausgewogene Verbindung herzustellen und aus beiden Bereichen ein Optimum herauszuholen ist das, was mich daran fasziniert.

Gute Architektur ist mehr als eine vordergründig “schöne” Fassade, gutes Webdesign ist mehr als eine auf den ersten Blick für das Auge wohlgefällige Seite. Mein Bestreben ist es sowohl im Design als auch in der bedienungsfreundlichen Funktionalität das Maximum herauszuholen als auch der inhaltlich-konzeptionellen Arbeit viel Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Warum ich gerne selbstständig bin

Es ist nun nicht so, dass ich nicht auch gerne als Angestellte gearbeitet hätte, aber immer das verwirklichen, was einem selber vorschwebt, kann man als Unternehmer natürlich besser. Ich habe nur lange gebraucht zu erkennen, dass das Selbständigsein viel besser zu mir passt. Nicht immer aber oft - habe ich viele neue Ideen, die ich in der Architektur niemals aus eigener Kraft hätte verwirklichen können. Die ganze Materie ist zu schwerfällig und zieht sich oft über lange Zeiträume hin. Webdesign hingegen ist wendig und flexibel. Ich habe mit mehr Menschen zu tun und kann im gleichen Zeitraum viel mehr Ideen realisieren.