webdesign Ludwigsburg stuttgart erstellung von Webseiten für Mittelstand und Freiberufler

Das bin ich

jutta kemperle

Jutta Kemperle
Webdesignerin, Dipl.-Ing. Architektin
verheiratet, 1 erwachsener Sohn

Das mag ich

+++ Musik - laut, leise, gefühlvoll, rockig und manchmal auch Techno und Klassik. Nur kein FreeJazz.
+++ Humorvolle Menschen mit denen man Tränen lachen kann.
++  Ordnung - ich brauche das.
+++ Farben - zur Zeit: lila und rot.
+++ Frühling - die aufbrechenden Knospen und die Krokusse
++  Sommerregen und wenn es danach nach Erde riecht
++  Blumen - Tulpen und Narzissen
++  Tiere - hab leider keines aber am liebsten mag ich Pferde, Hunde, Ziegen, Katzen
+++ Kinder - möchte ich am liebsten alle umarmen
+++ Essen - einfach, bodenständig
+ Kino - brauch ich nicht, hab ich selber im Kopf.
++  Filme - Dokumentarfilme über die Erde, die Natur, Geschichte und Archäologie
++  Politik - je älter ich werde, desto mehr.

Das mag ich nicht

--- Unordnung - ich kann wirklich schlechte Laune davon bekommen.
--- Leute, die ohne Punkt und Komma vorzugsweise über sich selber reden.
--- Überfüllte Geschäfte.
----- Gewalt gegen Kinder und alte Menschen.
--- Die Zustände in Deutschlands Schulen.
--- Instant Twittern.
--  Geiz.
--  Nach oben buckeln und nach unten treten.
--- Blutwurst, bäh pfui.
--- Unfreundliche und unpersönliche E-Mails.

Umwege erweitern die Ortskenntnis

Nach dem Abitur habe ich Architektur an der Uni-GH Siegen studiert. Schön wäre es, wenn ich an dieser Stelle sagen könnte, dass ich diesen Berufswunsch schon als Kind verspürt habe - dem war leider nicht so, denn ich wusste lange Zeit nicht, was aus mir einmal werden sollte. Und so habe ich mir die Liebe zu diesem Beruf erst langsam und allmählich erarbeitet.

Nach dem Studium zogen mein Mann und ich nach Stuttgart, 1987 bekam ich meine erste Festanstellung als Architektin in der Stadterneuerung. Die Architektur ist für mich immer noch einer der schönsten und vielfältigsten Berufe. Insbesondere das weite Feld der Stadterneuerung als auch die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden habe ich sehr geliebt - dennoch kam alles ganz anders, denn ...

Familienzeit

... 1991 erblickte mein Sohn das Licht der Welt. Nach einem 4-jährigen Versuch Arbeit, Kind und Familie unter einen Hut zu bekommen, entschloss ich mich, gegen den Strom zu schwimmen, meinen Job zu kündigen und meinen Gefühlen für mein Kind zu folgen. Die Nachteile und Konsquenzen dieser Entscheidung waren und sind mir bis heute - mal mehr und mal weniger schmerzlich - bewusst, dennoch habe ich meine Rolle als ausschließliche Hausfrau und Mutter gut und gerne gelebt. Eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.

Während meiner Familienzeit hatte ich viel Freiraum und Zeit für Experimente, die ich daher nutzte um selber neue Dinge auszuprobieren. Ich malte Aquarelle, nähte Waldorf-Puppen, stellte selber Schmuck her, lernte etwas Keyboard-spielen und entdeckte zusammen mit meinem Sohn die Welt neu.

Wie und warum ich Webdesignerin geworden bin:

Am 17.10.2001 meldete ich mich bei Ebay an und das war mein Ding. Nach zwei drei Verkäufen wurde mir jedoch klar, dass man besser verkäuft, wenn man die Anzeigen optisch und inhaltlich gut aufbereitet. Durch hartnäckiges Bohren und Nachhaken kam ich dann drauf, dass man für die Verkaufsanzeigen kleine Webseiten erstellen und nach Belieben gestalten kann. Ab diesem Zeitpunkt waren Waldorf-Puppen und Schmuckkreationen vergessen.

Das Thema Webdesign hat mich seither in seinen Bann und lässt mich nicht mehr los. Ein bisschen bedaure ich, dass ich in meinem Leben so einen großen Umweg gegangen bin um zum Webdesign und der Gestaltung von Medien zu kommen. Andererseits war es jedoch auch Grundlage um die technische Seite der Webseitenerstellung zu verstehen. Aber wie es heißt es doch so schön: Umwege erweitern die Ortskenntnis und schlussendlich ist auch die Architektur ein gestaltender Beruf, so dass ich weite Teile meiner Ausbildung weiterhin anwenden kann.

Heute bin ich technisch weit von meinen Anfängen entfernt, habe Zeit und Geld in Weiterbildung investiert und kann mittlerweile auf einige Jahre Erfahrung und auch schöne Projekte zurückblicken. Seit Anfang 2006 biete ich meine Leistungen in Sachen Webdesign gewerblich an.

Was Architektur und Webdesign gemeinsam haben

Architektur und Mediengestaltung haben mehr miteinander gemeinsam, als man gemeinhin glauben mag. In beidem geht es um Technik im Hintergrund und Gestaltung im Vordergrund. Die ausgewogene Verbindung herzustellen und aus beiden Bereichen das Optimum für meine Kunden herauszuholen ist das, was mich daran fasziniert.

Gute Architektur ist mehr als eine vordergründig “schöne” Fassade, gutes Webdesign ist mehr als eine auf den ersten Blick für das Auge wohlgefällige Seite. Mein Bestreben ist es sowohl im Design als auch in der bedienungsfreundlichen Funktionalität das Maximum herauszuholen als auch der inhaltlich-konzeptionellen Arbeit viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Warum ich gerne selbstständig bin

Es ist nun nicht so, dass ich nicht auch gerne als Angestellte gearbeitet hätte, aber immer das verwirklichen, was einem selber vorschwebt, kann man als Unternehmer natürlich besser. Ich habe nur lange gebraucht zu erkennen, dass das Selbständigsein viel besser zu mir passt. Nicht immer, aber oft - habe ich viele neue Ideen, die ich in der Architektur niemals aus eigener Kraft hätte verwirklichen können. Die ganze Materie ist zu schwerfällig und zieht sich oft über lange Zeiträume hin. Webdesign hingegen ist wendig und flexibel. Ich habe mit mehr Menschen zu tun und kann im gleichen Zeitraum viel mehr Ideen realisieren.