Sollte man Downloads nur nach Angabe der Adresse frei geben?

Jeder, der eine Webseite betreibt hat hier und da ein .pdf mit tiefer gehenden Informationen anzubieten. Aus konkretem Anlass in einem meiner Kundenprojekte frage ich mich gerade ob es eine fruchtbare Strategie ist einen Download nur nach vorheriger Angabe von Name und E-Mail Adresse frei zu geben.

Zum einen wäre da mal vorab der Datenschutz zu berücksichtigen, aber das ließe sich ja entsprechend rechtssicher gestalten und ausformulieren.

Aber dann: gerade in Deutschland sind viele sensibler mit dem Herumreichen und Eintragen Ihrer Kontaktdaten. Irgendwie befürchtet man(?) ja doch, dass man dann eines Tages angerufen wird oder was zugeschickt bekommt, obwohl man das ja gar nicht will. Und dann werden es wohl nicht wenige sein, die solche Downloads mit erfundenen Angaben und einer 0815 Freemailadresse ausfüllen oder weiterklicken.
Was bringt es dann die Kontaktdaten zu sammeln?

Wäre nicht folgender Gedankengang sinnvoller:

1. Freie Downloads für alle. Wer interessiert und neugierig geworden ist, geht noch einen Schritt weiter und bestellt sich den Newsletter.
2. Newsletter dann per double opt-in und unter Angabe der Kontaktdaten.
3. Konkrete Kontaktaufnahme per Telefon oder Formular.
4. Downloads mit Passwort nur für Bestandskunden.

Ich sehe darin eine schrittweise Annäherung oder besser gesagt Steigerung der natürlichen „Anziehungskraft“ von wirklich Interessierten auf freiwiller Basis.
Will man mehr über die Nutzer erfahren, würde ich eher dazu tendieren ein freiwillig auszufüllendes Formular als eine Art Umfrage auf die Seite zu stellen. Da es dabei eigentlich völlig unerheblich ist, wer die betreffende Person ist, die die Angaben gemacht hat, bräuchte man auch nicht nach Name und e-Mail Adresse zu fragen sondern könnte sich auf Fragen zur Branche usw. beschränken.

Gibt es dazu vielleicht andere Meinungen oder Erfahrungen?
Sehr ihr das vielleicht auch so?
Was würdet ihr euren Kunden empfehlen?

Kommentare (22)

  1. Also aus Anwendersicht nervt mich das, das man sich beispielsweise schon für Testversionen registrieren muss. Schöne Beispiele bieten da die großen Hersteller von EBV-Software. Was ich an deinem Beispiel oben nicht verstehe, ist Punkt 4. Du schreibst doch bei 1. dass die Downloads für alle frei sein sollen. Oder meintest du was anderes? Ich verstehe nicht so richtig, worum es dir geht. Um Kontaktdaten der Interessierten? Melden die sich nicht von selber, wenn sie das Angebot interessiert?

  2. Hallo Micha, Danke für deinen Beitrag.

    Mich persönlich nervt es auch und ich bin der Meinung, dass alle Angaben freiwillig gemacht werden sollten. Kunden können mit Ihrem Feedback helfen das Angebot zu verbessern, aber dazu braucht man nicht unbedingt deren Namen und Adresse erzwingen. Rein gefühlsmäßig würde ich denken, dass das eher abschreckt als einlädt.

    Punkt 4 bezieht sich auf Menschen, die schon Kunde geworden sind. Zur Pflege der Kundenbeziehung könnte man denen ein Login zur Verfügung stellen und sie auf exklusive Downloadseiten lassen, die nicht für jedermann zugänglich sind und somit etwas für die Kundenbindung tun.

  3. Ah jetzt ja. So würde ich das auch machen. Andrerseits habe ich mich gerdae heute mit jemanden unterhalten, der es genauso macht und auf die exclusiven Downloads fast keine Rückmeldungen erhält. Und das, obwohl sich die Leute extra für den Downloadbereich haben freischalten lassen.

    Vielleicht ist es den Leuten zu mühselig sich extra einzuloggen? Oder es funktioniert nur zu besonderen Anlässen, wie beispielsweise Weihnachten oder so (das Geburtsdatum hat man ja in den seltensten Fällen).

  4. Hallo Frau Kemperle,

    ich halte von solchen Seiten auf denen man sich registrieren muss gar nichts. Es kommt natürlich auch auf die Qualität und Sensibilität der Daten an. Aber in Ihrem Fall geht es ja wohl um „öffentliche“ Informationen. Nach dem neuen Datenschutzgesetz können Sie mit den daten, die Sie auf diese Weise erlangt haben so gut wie nichts anfangen. Schon gar nicht zu einer Konatktaufnahme usw. Die Datenschutzerklärung, die die Kunden hierfür abgegeben müssten, wäre sehr lang und komplex. Das schreckt heutzutage die meisten Kunden eher ab. Es sei denn es gibt etwas umsonst, dann unterschreibt jeder alles. Plötzlich spielt Datenschutz dann keine Rolle mehr. (Payback, Gewinnspiele, Zeitungsabbos usw.) Aber ist das wirklich seriös? Es kommt darauf an in welcher Liga man spielen möchte. Datenschutz ist heute ein Wettbewerbsvorteil und sollte langsam auch im Marketing angekommen sein.

    Ich kann als Datenschutzbeauftragter nur empfehlen solche „Hintertüren“ zu vermeiden. Dann lieber die Sache mit dem Newsletter mit entsprechender Bestätigung. Da weiß jeder Kunde was auf ihn zukommt und kann unabhängig von Downloads oder sonst. Angeboten entscheiden was er möchte. Ehrlichkeit schafft Vertrauen und letztlich auch eine Kundenbindung. Das ist besser als eine volle Adressdatei mit der man letztlich nichts anfangen kann.

    Grüße

    Andreas

  5. Hallo Andreas,

    das Thema Datenschutz wird immer wichtiger und komplexer. Vielfach sind Kunden jedoch erstaunt, wenn ich sage, dass ich zwar Tipps geben kann, aber nicht befugt bin einer Webseite Rechtssicherheit zu attestieren. Man sollte deshalb auch immer Aufwand und Nutzen gegenüberstellen, wenn für so eine „harmlose“ Sache erst ein RA beauftragt werden muss. Das mit dem Vertrauensverlust sehe ich auch so.
    Danke für Ihre Stellungnahme!

  6. Hallo,

    Wie koomt mein Bild in Ihren Blog? Zum einen techn. und zum anderen Datenschutz.

    Andreas

  7. „Wie kommt mein Bild in Ihren Blog?“ – Na, Sie werden wohl ein Bild bei Gravataren hochgeladen haben? Ich war jedenfalls nicht auf Ihrem PC und habe es mir dort geholt ;-)

  8. Hallo,

    war ja kein Vorwurf an Sie. Ich wollte nur wissen, wie das Bild hierher kommt. Mittlerweile habe ich das recherchiert.

    Danke für die Rückmeldung und den Hinweis. Da habe ich wohl irgendwo einen falschen Klick gemacht.

    Grüße

    Andreas

  9. Nö – habe ich auch nicht so aufgefasst, eher schmunzelnd :-)
    Viele Grüße
    Jutta

  10. Hallo Jutta, ich bin da ein bisschen ambivalent: als Nutzerin bin ich auch manchmal genervt – aber wenn ich wirklich neugierig auf den Inhalt bin, fülle ich solche Formulare trotzdem aus. Dann denke ich nämlich auch aus Anbietersicht:

    Meistens schreibt man solche pdfs und Downloads ja nicht (nur) aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern möchte tatsächlich Kontaktdaten damit generieren und die Leute dann wieder anschreiben, um seine Dienstleistungen zu verkaufen. Das finde ich auch legitim.

    Es stimmt, dass man sich bei der Abfrage von Daten vielleicht eher noch mal fragt: Will ich das wirklich? Und ich habe bei manchen Seiten auch schon einen Alias angegeben. Aber meistens finde ich es ok, dass ich weiter informiert werde – und wenn ich dann den „regulären“ Newsletter bekomme, habe ich ja immer die Möglichkeit, mich aus dem Verteiler wieder auszutragen. Insofern finde ich, das ist ein fairer Deal: Ich bekomme Gratis-Know-how und gebe dafür meine Kontaktdaten her. Und diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

    LG
    Heide

  11. Hallo Heide, auch dir vielen Dank für die etwas andere Perspektive! Freu mich, wenn noch mehr Meinungen und Erfahrungen zusammenkommen könnten.

  12. Hallo Jutta,

    da werfe ich als gut funktionierendes Beispiel mal das Konzept von Bands wie Coldplay oder Radiohead in den Diskussions-Topf. Wenn ich eine schöpferische Leistung, in diesem Fall eben Musik, umsonst haben möchte, z.B. bei einer Pre-Listening-Aktion, gebe ich auch meine Mailadresse inkl. Einwilligung für den Newsletter-Versand ab. Wenn ich keine Lust mehr auf Infos von der Band habe, bestelle ich den Newsletter eben wieder ab. Häufig werden bei solchen Downloadaktionen auch Alter, Geschlecht und komplette Adresse abgefragt – natürlich (!) zu Marketingzwecken.
    Wäre jetzt natürlich interessant zu wissen, in welcher Branche Dein Kunde angesiedelt ist und was genau er da anbieten will. Den oben beschriebenen Weg würde ich wohl ähnlich empfehlen: Teaser-Info auf der Website und wer mehr wissen will, muss seine Mailadresse angeben. Wer sich wirklich interessiert (s. Heides Kommentar) tut das auch. Einen Downloadbereich für Bestandskunden anzubieten ist eine gute Sache, muss aber genauso ordentlich gepflegt werden! Allerdings würde ich als Kunde auch hier einen Newsletter (und zwar exklusiv) erwarten, weil ich nicht ständig in den Downloadbereich schauen möchte. Meine 5 Cent…

  13. Liebe Frau Kemperle,

    ich finde diese Diskussion immer wieder spannend. Und ertappe mich dabei, immer wieder neu und anders darüber zu denken. Ich hatte viele Gespräche mit meinen Web Kunden zu dem Thema- auch die sehr unterschiedlich. Ich verstehe Frau Liebmann genauso wie Herrn Hessel, so auch Ihren Vorschlag.

    Mittlerweile habe ich meinen Standpunkt gefunden:
    Sieht man es rein von der Gefühlsebene aus, dann sieht es doch bei einem Anbieter der erst meine daten will, os aus: Er gibt mir nur etwas (von dem ich nicht einmal weiß ob es wirklich gut und brauchbar ist) wenn ich ihm erstmal alles von mir gebe. „Er will erstmal meine Daten für seine Werbung und gibt mir dann etwas, was ich vielleicht nicht brauche. Komischer Typ…..“
    Es sei denn, ich kenne die Plattform und dessen Betreiber und weiss, dass da wirklich brauchbares kommt….

    Anders ausgedrückt: Heisst es nun: Erst nehmen (Adresse) und dann geben (Datei)? Oder etwa doch umgekehrt? Wie im Netzwerk wo es heisst: First give, then take.
    Mag jeder für sich entscheiden wie jemand wirkt, der erst etwas herschenkt und ggf. dann etwas will, oder wie jemand wirkt, der erst HABEN HABEN ruft und dann vielleicht gibt….

    Und doch: Es ist garnicht so einfach….

    LG Georg Rittstieg

  14. Für diese Frage gibt es wirklich kein Patentrezept. Mit der Abfrage von Daten baut man erst einmal eine Hürde auf. Die kann nur genommen werden, wenn das Angebot wirklich relevant und interessant ist, also z.B. ein themenspezifisches eBook oder Whitepaper, das man anderswo nur schwer findet.
    So funktioniert ja auch in der Regel die Leadgenerierung bei Google AdWords- oder anderen eMarketing-Kampagnen: Teaser mit attraktivem Angebot -> Dateneingabe -> Ansprache der Leads durch Callcenter bzw. den Vertrieb. Hier gibt es einfach kaum Streuverluste, da nur wirklich interessierte Nutzer Ihre Daten hinterlassen.
    Andererseits kann man verstehen, wenn man möglichst viele potenzielle Kunden erreichen möchte. Kompetenzportale wie die Competence-Site oder Central-IT funktionieren auch so. Man kann alles frei anbieten oder einen Leadgenerierungsprozess einbauen.

    Die Trennung in freien Bereich für alle und VIP-Bereich für Bestandskunden halte ich auch für sinnvoll. Allerdings muss man dann aktiv dafür sorgen, dass die VIP-User immer von neuen Inhalten erfahren: per Newsletter oder speziellen E-Mail-Benachrichtigungen.

  15. Hallo zusammen,

    ich kann mich Heides Ansicht nur anschließen. Nach meiner Meinung ist es durchaus legitim für einen Report etc., den ich zur kostenlos Verfügung stelle, un eine Gegenleistung in Form der e-Mail-Adresse zu bitten. Schließlich habe ich ja auch Zeit und Wissen investiert. Und mit Double-Opt-in sollte es ja wohl auch keine Bedenken geben hinsichtlich des Datenschutzes. Und wer nicht möchte, der läßt es eben….

    Kleiner Tipp am Rande: Ich kann mir ja eine kostenlose Web-Adresse anlegen, auf die ich dann diese Informationen schicke. Und es soll ja auch tatsächlich der Fall sein, dass man dann weitere Informationen erhält die wertvoll für einen sind. ;-)

    @Jutta „1. Freie Downloads für alle. Wer interessiert und neugierig geworden ist, geht noch einen Schritt weiter und bestellt sich den Newsletter.“

    Die Frage, die ich mir dann stelle ist die: Wie viele werden dann wirklich zurückkommen und das tun? Der Mensch ist doch von Haus aus faul und so nehme ich ihm einen Schritt Arbeit ab.
    @Andreas Wo ist das Problem mit ihrem Bild? Da sie ihren Namen angeben haben, habe ich innerhalb von 1 Minute ihr Bild und ihre Daten bei XING gefunden…

    Gruß Mario Carla

  16. Höchst interessant und spannend – kann mich nur nochmal für eure wertvollen Beiträge bedanken! Was ich mich jedoch auch frage ist: was kann und darf ich denn überhaupt mit den so gesammelten Daten anfangen? Beim Newsletter ist klar, dass durch double-opt-in die Einwilligung des Bestellers vorliegt.

    Jetzt ist mir Mario Carlo zuvorgekommen, denn auch ich meine, dass double-opt-in dann auch bei dem Deal Download gegen Daten angewandt werden muss und sicherlich auch ein deutlicher Hinweis auf die Datenschutzerklärung. Legitim finde ich den Deal auch, aber ich frage mich was marketingtechnisch die bessere Strategie ist, was mehr Erfolg bringt? Und da befürchte ich, dass die juristischen Anforderungen und die damit verbundenen Aufwendungen für die technische Realisierung – so sie denn ernst genommen werden – so zu Buche schlagen können, dass sich Aufwand und Nutzen evtl. nicht lohnen.

    Vielleicht hat man dann mehr davon Downloads ohne Einforderung der Adressen bereitzustellen. Ist der Inhalt gut, kann man auf diese Weise u.U. wertvolle Backlinks sammeln und seine Domain stärken. Wer wirklich interessiert ist und Kunde werden will, ruft vielleicht sowieso an?

  17. Hallo Iwo,
    „Für diese Frage gibt es wirklich kein Patentrezept. Mit der Abfrage von Daten baut man erst einmal eine Hürde auf. Die kann nur genommen werden, wenn das Angebot wirklich relevant und interessant ist, also z.B. ein themenspezifisches eBook oder Whitepaper, das man anderswo nur schwer findet.“

    Das sehe ich auch so und finde ich bei der Entscheidung ganz wichtig. es muss dann auch wirklich was Besonderes sein.

    Danke!

  18. Hallo Frau Kemperle,

    ich steuere gerne ein paar „juristische Argumente“ bei:

    Grundsätzlich sollte die Nutzung der Informationen zunächst möglich sein, ohne dass der Besucher einer Webseite hierzu allzu viele Informationen von sich preisgeben muss. Das Telemediengesetz, dass für Diensteanbieter im Internet gilt, spricht davon, dass dem Besucher eine „anonyme“ bzw. „pseudonyme“ Nutzung (d.h. der Nutzung unter einem Pseudonym) möglich sein muss.

    Die Bereitschaft von Besuchern, ihre Daten preiszugeben, dürfte im Wesentlichen von zwei Dingen abhängen: Zum einen davon, ob einem Besucher der Betreiber der Webseite bekannt ist bzw. ob ihm der Betreiber der Webseite seriös genug erscheint und zum anderen davon, was als Gegenleistung für die Preisgabe der Daten in Aussicht gestellt wird.

    Diejenigen, die schon einmal Erfahrung mit sog. Abofallen im Internet gemacht haben, also unwissentlich kostenpflichtige Verträge abgeschlossen haben, weil sie (im Internet ansonsten frei verfügbare) Routenplaner genutzt oder Ahnenforschung betrieben haben, werden sich sicherlich nach der ersten schlechten Erfahrung fragen, ob bei der Nutzung eines Routenplaners Wohnanschrift nebst Kontoverbindung zwingend erforderlich ist. Dass allerdings noch viel zu viele Menschen leichtsinnig mit ihren Daten umgehen, zeigt sich – leider nach wie vor – am ungebrochenen und insofern auch zweifelhaften Erfolg der Abofallen.

    Das soll natürlich nicht ausschließen, dass es manchmal tatsächlich sinnvoll sein kann, Informationen mit „Mehrwert“ nur für registrierte Nutzer zur Verfügung zu stellen. Schließlich kann und muss jeder selbst für sich entscheiden, ob er seine Daten als Gegenleistung für die Informationen preisgeben will, oder eben nicht.

    An dieser Stelle stimme ich aber Herrn Hessel zu, der darauf hingewiesen hat, dass durch das Inkrafttreten des neuen Datenschutzgesetzes einiges schwieriger werden wird, insbesondere was die Nutzung und Übermittlung von Daten für andere als eigene Geschäftszwecke angeht.

    Viele Grüße aus Ludwigsburg,

    Kai Schützle

  19. @Mario Was ist das Problem mit meinem Bild?

    Das Problem war einfach, dass ich nicht wusste woher dieses Bild kam. Natürlich ist dieses Bild auf XING. Die Frage für mich war aber wie es techn. möglich war anhand meiner Mailadresse ein Bild von mir automatisiert einzuspielen. Das hat schon eine andere Qualität als die Recherche bei XING.

    Dass das Ganze über WordPress und Gravatar läuft war mir nicht klar. Aber das zeigt wie schnell Informationen vernetzt werden können.

    Wieder was gelernt :-)

    Gruß

    Andreas

  20. Ich stimme Deiner Reihenfolge zu, Jutta.
    Wenn freier Download angeboten wird und ich werde vorher gleich abgefragt, fällt mir Schiller ein: „Man erkennt die Absicht und man ist verstimmt“. Ich steige dann sofort aus. Zugespitz: Wenn’s Freibier gibt fragt auch niemand nach meinen Daten.
    Ich war mit der Preisgabe früher sehr großzügig, aber da, wo ich nicht sicher bin, was mit meinen Daten passiert, gebe ich sie nicht bekannt.
    Eben erst passiert, was manche Shops sich leisten: Bei Rossmann im Webshop eingekauft und kurze Zeit kam eine Werbemail, die sich auf den Kauf bei Rossmann bezog.

  21. Hallo Michael, auch dir lieben Dank für deine Meinung! Ich finde, dass hier ganz schön was zusammengekommen ist. Entscheiden muss sicherlich jeder im Einzefall selber, man kann jedoch erkennen, dass man seine Strategie mit Bedacht wählen und sich der jeweiligen Vor- und Nachteile bewusst sein sollte.

  22. Ich frage auf unserer Website beim download der Diashows kein Passwort ab. Wir stellen die Diashows online, also kann auch jeder darauf zugreifen. Bei der Musik haben wir uns extra abgesichert.
    Uns würde zwar schon interessieren, wer sich die Diashows ansieht, aber es gibt immer ein paar nette Menschen, die dann ins Gästebuch schreiben oder uns eine E-Mail schreiben.

    Bei unserem Grußkartenversand sieht es allerdings anders aus.
    Hier bin ich rein rechtlich dazu verpflichtet, dass keine anonyme E-Mail verschickt werden kann. Also muß der Nutzer sich hierfür registrieren lassen.

    Herzlichen Gruß
    Klaus

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